Ausstellungseröffnung „Jede*r hat ein Geschlecht – das eigene“ am 6.11.2019

Videoprojektor

Von medizinisch unnötigen, schädlichen Eingriffen bis hin zu alltäglichen Ausgrenzungen – intergeschlechtliche Menschen erfahren in Deutschland Menschenrechtsverletzungen und Diskriminierung. Sechs Personen teilen in dieser Ausstellung ihre individuellen Erfahrungen und ihre Wünsche nach politischen wie gesellschaftlichen Veränderungen. Ihre Perspektiven brauchen Gehör, um mehr Wissen und Akzeptanz zu schaffen. Bis allen klar wird: Jede*r hat ein Geschlecht – das eigene.

Anlässlich des Intersex Day of Solidarity am 08.11. wird am 6.11.2019 um 19:00 Uhr die Ausstellung eröffnet., die bis zum 23.12.2019 in der Bar jeder Sicht (Hintere Bleiche 29, 55116 Mainz) zu sehen ist.

Anschließend wird um 20.15 Uhr den Dokumentarfilm „Intersexion“ (Neuseeland 2012, 68 Min., Original mit engl. Untertiteln) gezeigt.
Gemeinsam mit Mani Mitchell, der ersten geouteten Intersex-Person Neuseelands, geht die Doku auf eine Reise quer durch die Welt. Dabei kommen Intersexuelle aus den USA, Irland, Deutschland, Südafrika und Australien zu Wort. Wie haben sie ihre Kindheit und Jugend erlebt? Wie finden sie sich als Erwachsene in der vorherrschenden binären Geschlechtsordnung zurecht? Regisseur Grant Lahood ist mit seiner Dokumentation ein herausragendes Porträt intergeschlechtlicher Menschen gelungen, das aufklärt, mitreißt und berührt.

Bei der Veranstaltung handelt es sich um eine Kooperartion der Bar jeder Sicht, Amnesty International Mainz und Amnesty International Wiesbaden.

Die Bar jeder Sicht ist für Rollis über eine bequeme Rampe zugänglich (bitte anfordern über Tel. 06131 5540165). Die Sanitäranlagen sind leider nicht barrierefrei.

12. Oktober 2019